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Weihnachten: Das perfekte Menü für dein Krimidinner


Ho ho ho! Es weihnachtet sehr und was könnte es Schöneres geben, als mit

lieben Menschen an einem festlich gedeckten Tisch zu sitzen und ein köstliches

Weihnachtsmenü zu genießen?


Besonders wichtig ist ein gutes Menü, wenn du ein Krimidinner zu Weihnachten planst, wie Mord mit Zuckerguss. Was würde es bei Santa Claus und seiner Familie an Weihnachten wohl zu Essen geben? Wir vermuten: Seine Frau hätte ein liebevolles, üppiges Mahl mit traditionellen Zutaten vorbereitet und natürlich auch den Nachtisch nicht vergessen.

Damit an eurem Krimidinner-Abend für die richtige Stimmung und das leibliche Wohl gesorgt ist, haben wir euch ein besonders weihnachtliches Menü zusammengestellt.


Wir wünschen euch ganz viel Freude beim Kochen, Genießen und Spielen!



Aperitif: Heißer Früchtepunsch

An einem kalten Wintertag wärmt nichts so gut wie warmer Früchtepunsch. Bei Familie Claus gibt es ein besonderes Rezept mit dem Aroma von Kirschen und Mandeln.

Zutaten:

1 Liter Apfelsaft

500 ml Sauerkirschsaft

20 ml Mandelsirup

Bio-Zitronenschale (abgerieben)

1 Stange Zimt

5 Gewürznelken

5 Orangen (ausgepresst)

500 ml starker Schwarztee oder Früchtetee

2 EL Zucker

optional: Rum


Zubereitung:

  1. Apfelsaft, Sauerkirschsaft, Zitronenschale, Zimtstange, Mandelsirup und Gewürznelken in einem Topf langsam erhitzen. Darauf achten, dass der Punsch nur heiß wird und nicht kocht.

  2. Orangen auspressen und den Saft in den Topf geben.

  3. Mit heißem Tee aufgießen. Nochmals erhitzen und in Teegläser füllen.

  4. Nach Belieben mit Rum verfeinern oder als alkoholfreien Punsch servieren.


Vorspeise: Kürbis-Orangen-Suppe

Das Dinner geht los? Für das richtige Weihnachtsfeeling sorgt eine cremige Kürbis-Suppe, die mit Orangensaft verfeinert wird. Für Extravaganz sorgt Koriander, den ihr aber auch einfach weglassen könnt.


Zutaten für 8 Personen:

1 kg Hokkaido-Kürbis-Fruchtfleisch

2 Zwiebeln

4 EL Butter (oder Margarine)

2 Knoblauchzehen

10 g Ingwer

200 g mehligkochende Kartoffeln

500 ml Orangendirektsaft

1 Liter Gemüsebrühe

200 ml Schlagsahne (oder vegane Sahne)

Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kardamom

8 EL saure Sahne (oder veganer Schmand)

6 EL Kürbiskerne

1 Handvoll frischer Koriander


Zubereitung:

  1. Das Kürbisfleisch grob würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.

  2. Ingwer schälen und reiben, Kartoffeln schälen und grob würfeln. Butter in einem Topf erhitzen.

  3. Kürbiswürfel mit der Zwiebel, den Kartoffeln, dem Ingwer und dem Knoblauch in der heißen Butter andünsten. Etwas Kardamom zugeben. Mit dem Orangensaft und der Brühe ablöschen. In ca. 30 Minuten weich kochen.

  4. Anschließend mit einem Stabmixer fein pürieren. Die Sahne zugeben, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat abschmecken.

  5. Koriander waschen, trockenschütteln und fein hacken.

  6. Suppe auf Teller füllen, mit der sauren Sahne, den Kürbiskernen und dem Koriander garnieren. Bei Belieben mit geröstetem Vollkornbrot servieren.


Hauptgericht: Entenbrust an Rotweinsauce mit Klößen

Das Krimidinner erreicht langsam seinen Höhepunkt! Wer war es denn jetzt, wer hat Santa Claus umgebracht? Bei einem deftigen Entenbraten mit Klößen könnt ihr nochmal alle Fakten rekapitulieren.


Zutaten Entenbrust & Sauce für 8 Personen:

2 kg Entenbrustfilet (4 Entenbrustfilets)

2 EL Öl

2 EL Zucker

500 ml Rotwein

500 ml Geflügelfond

2 EL Saucenbinder dunkel (nach Belieben)

1,5 g Rotkohl (oder Grünkohl)

Salz, Pfeffer aus der Mühle


Zutaten Kartoffelklöße für 8 Personen:

50-100 g Kartoffelmehl oder Speisestärke

Salz, frisch geriebene Muskatnuss

1,2 kg mehlig kochende Kartoffeln

1 EL Butter

2 Eigelb


Zubereitung Entenbrust und Sauce:

  1. Die Haut der Entenbrustfilets rautenförmig einschneiden, salzen, pfeffern und im heißen Bräter im Öl mit der Hautseite nach unten goldbraun anbraten. Die Brüste wenden und im vorgeheizten Ofen (100 °C) in 20-25 Minuten fertig garen, aus dem Bräter nehmen und warm stellen.

  2. Das Bratfett abgießen, Rotwein angießen und etwas einkochen. Geflügelfond zugießen, aufkochen und nach Belieben binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  3. Zum Servieren Entenbrüste mit einer Geflügelschere aufschneiden, mit Sauce anrichten und Rotkohl servieren.


Zubereitung Kartoffelklöße:

  1. Kartoffeln waschen und schälen. In Wasser zugedeckt ca. 20 Minuten kochen. Anschließend kurz abkühlen lassen. In einem zweiten Topf Butter schmelzen und leicht abkühlen lassen.

  2. Kartoffeln für besonders feine Klöße gleich zweimal durch die Kartoffelpresse geben.

  3. Anschließend Eigelb gründlich unterarbeiten. Da der Stärkegehalt der Kartoffeln schwankt, allerdings wichtig für die Bindung ist, erst 50 g Kartoffelmehl unterarbeiten.

  4. Ist der Teig noch zu klebrig, weitere Stärke hinzufügen. Butter unterkneten und den Teig mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

  5. Teig auf einer mit Kartoffelmehl bestäubten Arbeitsfläche zu zwei Rollen formen, in jeweils 6 gleichgroße Stücke schneiden und zwischen den Handflächen zu Klößen rollen. Alternativ Stück noch einmal teilen und kleinere Klöße formen.

  6. Reichlich Salzwasser in einem weiten Topf aufkochen. Aus dem Teig einen kleinen Probekloß formen und im sehr heißen, nicht kochenden Wasser garen. Fällt der Kloß dabei auseinander, zusätzlich 1-2 EL Stärke unterkneten.

  7. Die Kartoffelklöße 10-15 Minuten gar ziehen lassen, bis sie hochsteigen. 5 weitere Minuten ziehen lassen, dann herausheben, gut abtropfen lassen und servieren.


Vegetarisches / veganes Hauptgericht:

Nuss-Maronenbraten an Champignonsauce

Wer wie Leif Claus, der Sohn des Weihnachtsmanns, auf sein Gewicht und seine Gesundheit achtet oder einfach gern vegan oder vegetarisch isst, wird dieses Bratenrezept alle Jahre wieder kochen wollen.



Zutaten für den Maronenbraten (8 Personen):

4 EL Öl

1 große Zwiebel

2 Knoblauchzehen

4 EL Rosinen (optional)

50 g Walnüsse

4 Eier Größe L

200 ml Crème fraîche (oder veganer Schmand)

150 g Semmelbrösel (oder Weizenkleie)

500 g Champignons

400 g Maronen, vorgegart

Salz, Pfeffer


Zubereitung:

  1. Die Champignons putzen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Von den Maronen etwa zwei Drittel in der Küchenmaschine zu einem feinen (sehr trockenen) Mus pürieren. Die noch verbliebenen Maronen werden nur grob zerkleinert, das sorgt für einen bissfesten Braten.

  2. Eine Pfanne mit dem Öl erhitzen und die Pilze darin so lange braten, bis diese gänzlich ihr Wasser verloren haben. Zwiebeln, Rosinen und Knoblauch dazugeben, salzen und rühren, bis die Zwiebeln etwas glasig angeschwitzt sind.

  3. Die fein pürierten Maronen in die Pfanne geben und unter Rühren für einige Minuten mit angebraten. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Masse auskühlen lassen.

  4. In einer Schüssel Crème fraîche, Sahne und Eier verrühren. Semmelbröseln unterheben.

  5. Wenn die Nussmasse erkaltet ist, diese zu der Ei-Mischung geben. Gehackte Maronen unterheben.

  6. Mit Pfeffer abschmecken und in eine mit Öl gefettete Kastenform gefüllt.

  7. Die Oberfläche mit etwas Olivenöl bepinseln, damit der Braten beim Backen nicht austrocknet, während des Backens ein- bis zweimal wiederholen.

  8. Bei 200°C (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Ofen etwa 35 – 45 Minuten backen.

  9. Zum Anschneiden sollte der Braten etwas durchgekühlt sein. Dazu passen Kartoffelpüree, Kartoffelklöße oder Bandnudeln sowie Grünkohl, Rotkohl oder Rosenkohl.


Zutaten für die Champignonsauce:

400g Champignons

1 große Zwiebel

2 Knoblauchzehen

500ml Sahne (oder vegane Sahne)

50ml Sojasauce

Schwarzer Pfeffer

Dill oder Petersilie zum Dekorieren und Verfeinern


  1. Die Champignons putzen und grob würfen.

  2. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und mit den Champignons ohne Öl in einem Topf andünsten.

  3. Wenn die Champignons ihr Wasser verloren haben, mit Sahne auffüllen, einmal aufkochen lassen. Wer mag, kann die Soße mit einem Pürierstab etwas sämiger pürieren.

  4. Mit Sojasauce und Pfeffer abschmecken. Nach dem Servieren mit Dill oder Petersilie bestreuen.


Dessert: Spekulatius-Tiramisu

Kein Dinner ohne Dessert! Trudy Claus hat einen italienischen Klassiker abgewandelt, der mit knackigem Spekulatius überzeugt - festlich-fruchtig zum schönsten Fest des Jahres!


Zutaten für 8 Personen:

250 g tiefgefrorene Heidelbeeren

100 ml roter Traubensaft

6 EL Zucker

1 EL Speisestärke

1 Messerspitze gemahlener Zimt

1/2 TL Spekulatiusgewürz

abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone

1 Päckchen Vanillin-Zucker

100 g Schlagsahne

250 g Mascarpone

500 g Magerquark

36 Gewürz-Spekulatiuskekse

2–3 EL Backkakao


In einem Topf Heidelbeeren, Traubensaft und 3 EL Zucker erhitzen und aufkochen.

Stärke mit ca. 2 EL Wasser glatt rühren und unter Rühren in die Beeren gießen. Erneut

aufkochen und ca. 1 Minute köcheln. Vom Herd nehmen, Zimt unterrühren, in

eine Schüssel füllen, abkühlen lassen und ca. 30 Minuten kalt stellen.

Mascarpone, Quark, Vanillin-Zucker, 3 EL Zucker, Sahne, Spekulatiusgewürz und

Zitronenschale in einer Schüssel mit den Schneebesen des Handrührgerätes verrühren.

Boden einer eckigen Auflaufform mit ca. 15 Spekulatiuskeksen belegen. Hälfte der Mascarponecreme vorsichtig darauf verteilen. Beerenkompott daraufschichten.

Erneut ca. 15 Spekulatiuskekse auf der Schicht verteilen, mit restlicher Mascarponecreme bedecken und glatt streichen. Spekulatius-Tiramisu ca. 1 Stunde kalt stellen.


Seid ihr auf den Geschmack gekommen? Das Menü haben wir für unser Krimidinner Mord mit Zuckerguss entworfen, was perfekt zu einem gemütlichen Weihnachtsabend passt! Löst den Fall am Nordpol und findet gemeinsam heraus, wer von euch Santa Claus umgebracht hat!


*Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links.




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